Teeservice aus Porzellan

Porzellan wird auch weißes Gold genannt und hat seine Ursprünge in China. Dort wurde es vor Jahrtausenden entwickelt und galt schon immer als besonderes und begehrtes Material. Im Jahr 1708 liegt der Anfang der europäischen Porzellanherstellung, denn damals entstand in Meißen die erste deutsche Manufaktur. Ein Teeservice aus Porzellan war damals ein fürstliches Geschenk.

Porzellan wird hergestellt aus Kaolin, Feldspat und Quarz. Aus diesem Material werden die Geschirrteile, die so genannten Rohlinge, geformt und danach im Brennofen bei bis zu 1500 Grad gebrannt. Soll das Porzellan glatt und weiß bleiben, reichen zwei Brände aus, bei besonderen Dekoren sind mehrere Brände von jeweils 20 bis 30 Stunden nötig.

Vor allem die hohe Brenntemperatur ist die Ursache für die besonders guten Gebrauchseigenschaften. Porzellan ist säure- und laugenbeständig, sehr hart, kratzfest und relativ bruchsicher, auch bei zartem und dünnwandigem Design. Ein Teeservice aus Porzellan, weiß und fast durchscheinend, wirkt besonders fein und elegant.

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